Hallo allerseits,
ich bitte die hier im Forum versammelten Fachleute um Auskünfte zu folgender Frage. Wenn eine Firma (öffentliche Verwaltung, 6000+ Computer) einen EA über drei Jahre abschließt, dann die dabei erstandene Software eine Weile weiter benutzt (z.B. 1 Jahr oder 3 jahre) und danach einen erneuten EA abschließt, wird dieser dann teurer, als wenn der alte EA für die Zwischenzeit verlängert worden wäre? Anders gefragt: sind die Preise für die EA-Lizenzen (in den Kategorien A-D, schon klar) festgelegt oder werden die von MS freihändig mit Unternehmen ausgehandelt? Der Hintergrund zu dieser Frage: ich bin Referent einer Fraktion in einer deutschen Großstadt und überprüfe für den Rechnungsprüfungsausschuss das Software-Einkaufsverhalten der Verwaltung. Diese hatte 2010-12 einen EA abgeschlossen, diesen 2013 verlängert und dann 2014-16 den nächsten abgeschlossen. 2013 wurden aber praktisch überhaupt keine neuen Lizenzen (insbesondere Office-Lizenzen) benötigt. Insofern scheint es so, als ob man sich diese Verlängerung hätte sparen können. Das Ressort trägt dagegen vor, dass dann der erneute EA-Abschluss viel teurer geworden wäre, weil MS sie "bestraft" hätte, weil sie zwischendurch mal ein Jahr ausgesetzt hätten. Ich kann überhaupt nicht beurteilen, ob das stimmt oder Quark ist. Weiß jemand von Euch etwas dazu? Vielen Dank!
Herzliche Grüße
Doktor No :-)