Jump to content

GPO - Loopback policy?


Der letzte Beitrag zu diesem Thema ist mehr als 180 Tage alt. Bitte erstelle einen neuen Beitrag zu Deiner Anfrage!

Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Hallo

 

ich bereite mich gerade auf dem MCSE 2003 vor und da fällt mir beim Thema GPO öfter die Loopback Policy auf (Loopbackverarbeitunsmodus).

 

Was ist das und wofür ist das gut?

Auf GruRiLi.de war ich schon, ich kapiere es aber nicht.

 

Wieso heißt das Loopback Policy, komme nicht dahinter :(

Danke

Geschrieben

Also wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe, dann läßt der Loopback Mode zu, dass mehrere GPO zusammengeführt auf einen Benutzer oder Computer angewandt werden können.

 

z.B. dein User ist in einer OU und hat dort seine Standard GPO. Nun hast Du noch eine OU für den Schulungsraum wo der Benutzer weiter als normal eingeschränkt werden soll. Aktivierst Du in dieser GPO den Loopback Mode dann kann der User in seiner normalen OU verbleiben und bekommt aber auch bei der Anmeldung auf einem Schulungsraum Rechner die weiteren Benutzereinschränkungen zugeweisen. Ich hoffe das war einigermaßen verständlich?!? ;)

Geschrieben

Hi,

der Loopback ist dafür da, um die Computerrichtlinie der Benutzerrichtlinie vorzuziehen.

Heißt, wenn du den Loopback in der GPO aktivierst, kannst du zwischen "Ersetzen und Zusammenführen" entscheiden.

Ersetzen : Computerrichtlinie überschreibt komplett die Benutzerrichtlinie

Zusammenführen : Die Computerrichtlinie und die Benutzerrichtlinie werden nacheinander abgearbeitet, aber die Computerrichtlinieneinstellungen behalten Vorrang.

Geschrieben

Loopbackverarbeitung bedeutet, dass auf einem so konfigurierten Computer auch Benutzerrichtlinien angewendet werden, obwohl sich in der Richtlinienreichweite keine Benutzerobjekte befinden. Das bedeutet im Klartext, dass Benutzerrichtlinien abhängig davon angewendet werden, an welchem Rechner man sich anmeldet (Beispiel:Terminalserver oder Kiosk-PC). Stellt man auf "Ersetzen", werden die normalerweise auf den Benutzer angewendeten Benutzerrichtlinien durch die ersetzt, die durch Loopbackverarbeitung definiert wurden. Stellt man auf "Zusammenführen", werden die üblicherweise angewendeten Richtlinien mit den Loopbackrichtlinien kombiniert, wobei die Loopbackrichtlinien Vorrang haben ...

Schau auch mal hier ...

http://www.mcseboard.de/windows-forum-ms-backoffice-31/loopbackmodus-102768.html

Geschrieben

Microsoft Corporation

Zitat:

"Das Festlegen von Loopback bewirkt, dass die Benutzerkonfigurationseinstellungen in für den Computer geltenden Gruppenrichtlinienobjekten anstelle von (im Ersetzungsmodus) oder zusätzlich zu (im Integrationsmodus) den Benutzerkonfigurationseinstellungen des Benutzers auf jeden Benutzer angewendet werden, der sich bei diesem Computer anmeldet"

Geschrieben

Mensch bist du schnell:) Zum Beispiel Offline Files, das kann ich bei Benutzerkonfigurationseinstellungen und bei Computerkonfigurationseinstellungen konfigurieren, auch gegensätzlich. Wenn ein Benutzer nun an einem Rechner sitzt und die GPO ist für beides gegensätzlich konfiguriert, gilt dann die Benutzer- oder die Computer-GPO?

Der letzte Beitrag zu diesem Thema ist mehr als 180 Tage alt. Bitte erstelle einen neuen Beitrag zu Deiner Anfrage!

Schreibe einen Kommentar

Du kannst jetzt antworten und Dich später registrieren. Falls Du bereits ein Mitglied bist, logge Dich jetzt ein.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Editor-Fenster leeren

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.

×
×
  • Neu erstellen...