cargu 10 Geschrieben 7. Mai 2011 Melden Teilen Geschrieben 7. Mai 2011 Hallo, ich verwende in einem PC Windows XP Pro (32 Bit) und Windows 7 Pro (64 Bit) als Dual-Boot-System. Beide Betriebssysteme liegen auf jeweils einer Partition auf einer gemeinsamen Festplatte. Das Windows XP ist eine System-Builder-Version, das Windows 7 war beim PC als OEM-Software "inklusive", d.h. beide OS sind legal und aktiviert. Die Festplatte, auf der beide Systeme liegen, ist allerdings schon etwas älter und hat 7200U. Leider ist sie relativ laut; ganz besonders natürlich bei Zugriffen, aber auch im Leerlauf ist sie zu hören. Gerne würde ich sie daher durch eine gleich große oder größere SSD ablösen. Früher (good old Windows 98 times :D ) war sowas ja relativ einfach. Man konnte z.B. mit Ghost oder einem einfachen dd unter Linux 1:1-Festplattenkopien erstellen und die Systeme liefen danach problemlos weiter. Bei den aktuellen Microsoft-Betriebssystemen habe ich da aber wegen der Produktaktivierung Bedenken, da die SSD ja eine andere Seriennummer/Produktkennung/... haben würde als die jetzige Festplatte. Ich befürchte daher, dass sich die Systeme beim ersten Starten von der neuen SSD als "ungültig lizensiert" oder so sperren könnten. :( Meine Frage: Ist es möglich, die gesamte Festplatte - mit beiden Partitionen und Bootsektor, also 1:1 - auf eine andere Festplatte (bzw. SSD) zu übertragen, ohne dass die Betriebssysteme danach aus Lizenz-Aktivierungs-Knebel-Gründen :D ihren Dienst verweigern? (Ich will nicht mehrere Systeme mit dem Image aufsetzen. Es geht mir nur darum, beim Umstieg auf SSD nicht beide Betriebssysteme mitsamt Anwendungssoftware neu installieren zu müssen.) Viele Grüße, danke für eure Tipps und ein schönes Wochenende! cargu Zitieren Link zu diesem Kommentar
hf48 10 Geschrieben 7. Mai 2011 Melden Teilen Geschrieben 7. Mai 2011 Ich nutze solche gelegenheiten immer für eine Neuinstallation. Zitieren Link zu diesem Kommentar
chirho 10 Geschrieben 7. Mai 2011 Melden Teilen Geschrieben 7. Mai 2011 Hallo. Ist es möglich, die gesamte Festplatte - mit beiden Partitionen und Bootsektor, also 1:1 - auf eine andere Festplatte (bzw. SSD) zu übertragen Ja. ohne dass die Betriebssysteme danach aus Lizenz-Aktivierungs-Knebel-Gründen ihren Dienst verweigern? Schlimmstenfalls aktivierst du die beiden Versionen neu. Allerdings frage ich mich, warum mann in Zeiten von XP-Mode solche Konstrukt "mitschleppt". Zitieren Link zu diesem Kommentar
cargu 10 Geschrieben 7. Mai 2011 Autor Melden Teilen Geschrieben 7. Mai 2011 Ich nutze solche gelegenheiten immer für eine Neuinstallation. Stimmt schon, aber das würde ich momentan gerne vermeiden, da beide Systeme absolut stabil laufen (noch nicht ein einziger Bluescreen o.ä. aufgetreten) und frei von Malware sind (regelmäßig der Sicherheit halber mit LiveCD kontrolliert). Ist es möglich, die gesamte Festplatte - mit beiden Partitionen und Bootsektor, also 1:1 - auf eine andere Festplatte (bzw. SSD) zu übertragen Ja. Das "Kniffelige" kam ja auch nach dem Komma, d.h. im Nebensatz nach dem zitierten Satzbeginn... :D Schlimmstenfalls aktivierst du die beiden Versionen neu. Genau da bin ich mir halt nicht ganz sicher, ob das funktionieren wird, also ob es möglich sein wird, die "geklonten" Installationen auf der neuen Festplatte zu reaktivieren. :confused: Ich meine hier im Forum mal Berichte gelesen zu haben, nach denen dies gerade bei OEM-Versionen gescheitert sein soll (kein Imaging zulässig). Ich meine mich dunkel zu erinnern, dass Dr. Melzer sich dazu mal geäußert hatte. Einen Link habe ich dazu aber gerade leider nicht parat. Deshalb fänd ich es interessant, ob da jemand einen Erfahrungsbericht hätte? D.h. (Re-)Aktivierung von Windows XP und insb. 7 nach Imaging auf neue Festplatte? Das bloße Übertragen der Daten auf die neue SSD ist nicht das Problem. Es geht mir um die Produktaktivierung danach. Allerdings frage ich mich, warum mann in Zeiten von XP-Mode solche Konstrukt "mitschleppt". Von der Performance her ist es IMHO aber günstiger, das OS nativ statt virtualisiert laufen zu lassen. Abgesehen vom XP-Mode wäre es ja auch kein Ding, eine XP-VM in VirtualBox oder VMware Workstation/Player aufzusetzen (so habe ich das z.B. für mein Experimentier-OpenBSD eingerichtet), aber leistungsmäßig bedeutet das doch Abstriche. Klar, wenn man oft hin und her booten müsste, wäre die Dual-Boot-Lösung total lästig, aber das kommt bei mir nicht so oft vor, dass ich auf das XP zurückgreifen muss. Von daher würde ich den Ist-Zustand schon gerne behalten. Viele Grüße! cargu Zitieren Link zu diesem Kommentar
chirho 10 Geschrieben 8. Mai 2011 Melden Teilen Geschrieben 8. Mai 2011 Hallo. Ich meine hier im Forum mal Berichte gelesen zu haben, nach denen dies gerade bei OEM-Versionen gescheitert sein soll (kein Imaging zulässig). Du verwechselt da Imaging zum Zwecke der Datensicherung mir REImaging zum Zwecke der Betriebssystemverteilung in Netzwerken, das tatsächlich Lizenzrechtlich nur mit bestimmten Versionen erlaubt ist. Ich denke selbst da ist eine Reaktivierung TECHNISCH möglich. Auch wenn sie in dem Fall LIZENZrechtlich verboten ist. Eine Reaktivierung nach einer "Datenrücksicherung" (Es muss ja auch möglich sein, defekte Hardware zu tauschen) ist problemlos möglich und meist (je nach dem, was getauscht wurde) nicht mal nötig. Windows: Wann ist beim Hardwaretausch eine Reaktivierung erforderlich? « [W-inside] powered by gieseke-buch.de Und ja, ich habe Erfahrung damit und das schon oft gemacht.. Zitieren Link zu diesem Kommentar
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