Michi69 10 Geschrieben 17. August 2014 Melden Teilen Geschrieben 17. August 2014 Hallo zusammen, ich habe folgende Situation : Server 2008 Standard, 64 bit, 24 GB RAM, Exchange 2007 ca 8% durchschnittliche Auslastung im Taskmanager Outlook 2010 auf den Client ( Windows 7 /64 bit, I5 8 GB RAM).......... Der Server dient auch als Fileserver Wir haben hier ca 60 Clients die an dem gleichen Server hängen. Postfachgröße von ca. 250 MB bis zu 1,8 GB Die Spitzenreiter haben zwischen 2 und 7 PST Files............ohne Fehlermeldung Problem: An mehreren PCs hängt sich Outlook mit dem PC regelmäßig / sporadisch auf. Man kann den PC nur noch durch einen Neustart reparieren. In der Windows Ereignisanzeige ist nichts zu finden............................. Da ich kein Outlook Experte bin................freue ich mich über jeden Hinweis.............. Zitieren Link zu diesem Kommentar
Daniel -MSFT- 129 Geschrieben 17. August 2014 Melden Teilen Geschrieben 17. August 2014 (bearbeitet) Liegen die PST-Dateien auf dem Server? Habt ihr schonmal darüber nachgedacht, die PST-Dateien abzuschaffen und die Inhalte zurück in den Exchange-Server zu überführen? Exchange und Outlook sind komplett auf den neuesten Stand? Poste mal deren genaue Versionsnummer. Nutzt ihr den Cached Mode oder arbeitet Outlook online? bearbeitet 17. August 2014 von Daniel -MSFT- Zitieren Link zu diesem Kommentar
Sunny61 806 Geschrieben 17. August 2014 Melden Teilen Geschrieben 17. August 2014 Welcher AV-Scanner ist auf den Clients installiert? Darf der AV-Scanner *.OST und *.PST-Files scannen? Wenn ja, bitte das scannen von *.OST- oder *.PST-Files abschalten. Zitieren Link zu diesem Kommentar
Michi69 10 Geschrieben 18. August 2014 Autor Melden Teilen Geschrieben 18. August 2014 PST Datei liegt auf dem Server ( Fileserver = Exchange Server) Outlook 2010 + Exchange 2007 Auf dem Client ist der Cache aktiviert OST File -> AV = guter gedanke PST File liegt auf NEtzlaufwerk ( Homelaufwerk) Danke Zitieren Link zu diesem Kommentar
RobertWi 81 Geschrieben 18. August 2014 Melden Teilen Geschrieben 18. August 2014 Moin, PST-Dateien auf Netzlaufwerken sind unsupported und sollten dort möglichst auch nicht liegen. Zum einen droht sonst Datenverlust, zum anderen muss die Datei während des Startens komplett heruntergeladen werden. Und auch aus Sicht des Backup ist das ungünstig, weil immer die gesamte PST-Datei gesichert wird, nicht nur Differenzen. Vermutlich hast Du da schon Dein Performanceproblem. Schieb die Daten ins Postfach wie Daniel schreibt und benutze Outlook ohne PST-Dateien. Schließlich hast Du doch einen Exchange-Server, wozu dann noch PST-Dateien? Zitieren Link zu diesem Kommentar
NorbertFe 2.041 Geschrieben 18. August 2014 Melden Teilen Geschrieben 18. August 2014 Schließlich hast Du doch einen Exchange-Server, wozu dann noch PST-Dateien? Damit der Exchange "entlastet" wird? :D :p D'n'R Bye Norbert Zitieren Link zu diesem Kommentar
Daniel -MSFT- 129 Geschrieben 18. August 2014 Melden Teilen Geschrieben 18. August 2014 (bearbeitet) Hier noch ein paar Links als Quellen, warum PST-Dateien nicht auf Netzwerkservern liegen dürfen: Limits to using personal folders (.pst) files over LAN and WAN links und wie sich das performancetechnisch auf einen Fileserver auswirkt, wenn man sich nicht daran hält: Network Stored PST files ... don't do it!. Die Beschreibung der Performancenachteile und Schwierigkeiten, die dadurch entstehen, passt zu Deinem Problem. Potenziert wird das noch durch die clientseitige Indizierung der PST-Dateien, bearbeitet 18. August 2014 von Daniel -MSFT- Zitieren Link zu diesem Kommentar
Michi69 10 Geschrieben 19. August 2014 Autor Melden Teilen Geschrieben 19. August 2014 Hallo, Ich glaube den Leuten hier wirklich, da Sie deutlich mehr Ahnung haben wie/wie ich. Folgendes zur Info Thema PST Files: Wir haben hier Postfächer mit einer Größe von bis zu 8 GB ( Für die Zukunft ist eine andere Speicherlösung vorgesehen). Nach meinem Wissen macht ein PST File Sinn, weil es die BEarbeitung zwischen dem Client und dem Server ( Monitoring) deutlich entlastet. Dies wurde uns auch bei der Migration unserer neuen IT Infrastruktur von mehreren Systemhäusern geraten. Ebenso stelle ich einen erheblichen Unterschied fest, ob mit oder ohne PST File. PST File / Backup Die PST Files liegen auf dem Server ( Datensicherung ) und werden als "File" eingelesen und der Zugriff wird jeweils über die Outlook ( Windows Authentifizierung gemacht). Ich kann da weder am Server, noch am Client, noch am Switch ein Performance Problem erkennen. Was ich aber bei den Postfächern ohne PST File sehe, ist, das die Performance da bei der Anmeldung deutlich hoch geht. Die Postfächer ohne PST File sind sehr viel Langsamer, als die mit PST Files.......................... Die Art der PST Filesicherung..................das muß ich ändern. Da habt Ihr Recht Nichts desto Trotz........komme ich ins Grübeln. Danke schon mal für die Rückmeldungen Zitieren Link zu diesem Kommentar
Daniel -MSFT- 129 Geschrieben 19. August 2014 Melden Teilen Geschrieben 19. August 2014 Der sinnvollste Platz für die Mails ist im Exchange-Postfach. Von Exchange Server 2003 über 2006, 2010 und 2013 haben wir jeweils die IO-Anforderungen an den Server zm 70-90% gesenkt. Mittlerweile kann mann 100 GB grosse Postfächer im Server auf simplen SATA-Festplatten verwalten. Vorausgesetzt, der Virenscanner scannt nicht die DB- oder Log- und Spoolverzeichnisse. Am Client Cached Mode an und Du kannst mit aktueller Outlook-Version 100 GB Postfach problemlos auf einer Notebookfestplatte abfeiern. PSTs sind archaische Silos, auf die ich nicht für die Zukunft setzen würde. Have fun! Daniel Zitieren Link zu diesem Kommentar
NorbertFe 2.041 Geschrieben 19. August 2014 Melden Teilen Geschrieben 19. August 2014 Und Systemhäuser die zu .pst Dateien raten wären mir sehr suspekt. ;) Jedenfalls, wenn sie keine sinnvolle Erklärung mitliefern würden. Bye Norbert Zitieren Link zu diesem Kommentar
Doso 77 Geschrieben 19. August 2014 Melden Teilen Geschrieben 19. August 2014 Ich verstehe diese PST Sache auf Netzwerkfreigaben nicht. Man liest immer wieder davon, aber ich raffe es nicht wie man auf solche Ideen kommt. Kann mir irgendwer erklären woher diese Praxis stammt? Zitieren Link zu diesem Kommentar
Daniel -MSFT- 129 Geschrieben 19. August 2014 Melden Teilen Geschrieben 19. August 2014 (bearbeitet) Exchange Standard-Datenbanken hatten vor Exchange 2003 SP2 ein Limit von 16 GB. Wer daran stieß, musste auf die Enterprise-Edition umsteigen, was beim SBS nicht ging. Das war vielen schlicht zu teuer, also musste Postfachspeicher gespart werden. Ein zweiter Grund war die Einzelelementesicherung via MAPI, was viele Drittanbieter als Feature anpriesen, anstatt die Recovery Storage Group zu nutzen. Diese Sicherung war so langsam, dass man bei grossen Exchange-Datenbanken aus dem Zeitfenster für das Backup lief. Da man zum E-Mails lesen normalerweise ins Büro fahren musste, weil sie nur am stationären Rechner verfügbar waren, spielte der Zugriff von überall keine Rolle. Ergo die Auslagerung in PST-Dateien. Da diese lokal nicht mit gesichert wurden, packte man sie auf Fileserver. Damit ging das dann auch mit Roaming Profiles. Viele Admins haben ihr Know How nicht weiterentwickelt, sondern arbeiten heute wie vor 10 Jahre bearbeitet 19. August 2014 von Daniel -MSFT- Zitieren Link zu diesem Kommentar
RobertWi 81 Geschrieben 20. August 2014 Melden Teilen Geschrieben 20. August 2014 Viele Admins haben ihr Know How nicht weiterentwickelt, sondern arbeiten heute wie vor 10 Jahre + Viele Firmen entwickeln ihre Technik nicht kontinuierlich weiter. So, wie sich E-Mail-Aufkommen und Nutzung weiterentwickelt, muss man auch Mail-Server weiterentwickeln. Exchange 2007 (ist mehr als 7 Jahre alt!) ist für Postfächer größer 2 GB nicht designet. Sie funktionieren, sind aber nicht optimal. Wenn man große Postfächer hat und nutzen will, muss man also auch mit der Technik folgen. Stattdessen werden Workarounds gesucht. Aber was soll man sagen, wenn sogar für hohe Politiker das Internet im Jahr 2014 offiziell noch "Neuland" ist. In manchen Unternehmen wird es lange dauern, bis die merken, dass IT nicht nur Mittel zum Zweck ist, sondern ohne IT heutzutage kaum noch ein Betrieb lange existieren kann. Zitieren Link zu diesem Kommentar
Michi69 10 Geschrieben 21. August 2014 Autor Melden Teilen Geschrieben 21. August 2014 Erstmal danke für die Rückinfos........................... Anbei die Fehlermeldung eines Clients ohne PST File Name der fehlerhaften Anwendung: OUTLOOK.EXE, Version: 14.0.4760.1000, Zeitstempel: 0x4ba8fefdName des fehlerhaften Moduls: unknown, Version: 0.0.0.0, Zeitstempel: 0x00000000Ausnahmecode: 0xc0000005Fehleroffset: 0x04877096ID des fehlerhaften Prozesses: 0xe20Startzeit der fehlerhaften Anwendung: 0x01cfbb7f33887414Pfad der fehlerhaften Anwendung: C:\PROGRA~2\MICROS~1\Office14\OUTLOOK.EXEPfad des fehlerhaften Moduls: unknownBerichtskennung: 35397d94-27a3-11e4-9f00-082e5f053ee2 Mein Vorgänger ( nicht mehr da) hatte XP und Outlook 97/2003 / 2007 bis vor 2 Jahren im Einsatz.....und keine Antiviren Version auf denClients. Das meiste haben wir umgéstellt....allerdings habe ich auch wirtschaftliche, zeitliche und Applikationsbezogene Grenzen. @RobertWi So ist das auch bei uns................Mittel zum Zweck. Leider (!?) oder zum Glück hatten wir aufgrund unseres guten Systemhauses und der Umstellung auf virtualisierung noch keine Ausfälle Aber der Taschenrechner liegt noch neben der Excel 2010 Version Für Hilfe immer noch Dankbar Zitieren Link zu diesem Kommentar
NorbertFe 2.041 Geschrieben 21. August 2014 Melden Teilen Geschrieben 21. August 2014 Du solltest erstmal dein Office auf SP1 plus eventuell späterer Patches aktualisieren. Eventuell ist dein Problem dann ja schon lange gelöst während du hier an Symptomen rumdoktorst. Bye Norbert Zitieren Link zu diesem Kommentar
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